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online und offline

Am Samstag, den 2. Januar 2021, ist =FCber Zoom in der Reihe "Das Ewige =
im Jetzt" ein Gespr=E4ch mit musikalischen Beitr=E4gen =FCber die =
Ausstellung "Omer Fast/Max Beckmann: Abfahrt" in der Pinakothek der =
Moderne zu verfolgen, und die Orgelmatin=E9e am Sonntag, den 10. Januar =
2021, in der M=FCnchner Matth=E4uskirche besch=E4ftigt sich im 1. Monat =
des neuen Jahres mit der musikalischen Bedeutung der 12.


Samstag, 2.1.2021, 15.30 Uhr, online =FCber den Videokonferenzdienst =
Zoom (Anmeldung auf www.evstadtakademie.de)
Omer Fast/Max Beckmann: Abfahrt in der Reihe Das Ewige im Jetzt
Kunstgespr=E4ch =FCber die Ausstellung in der Pinakothek der Moderne mit =
Dr. Uta Piereth (Kunsthistorikerin) und Jutta H=F6cht-St=F6hr =
(Pfarrerin, Leiterin der Evangelischen Stadtakademie M=FCnchen)
Musikalische Beitr=E4ge: Armin Becker, Orgel

Anlass f=FCr die Auseinandersetzung des israelischen Videok=FCnstlers =
Omer Fast mit Max Beckmann war die Neuerwerbung eines Selbstportraits =
Beckmanns aus dem Jahr 1917, gezeichnet nach seinem Nervenzusammenbruch =
infolge seiner Arbeit im Sanit=E4tsdienst. Diesem Selbstportrait ordnet =
Armin Becker eine schlichte Komposition f=FCr Orgel oder Harmonium zu, =
die Albert Alain, Begr=FCnder der ber=FChmten franz=F6sischen =
Organistendynastie, seinem im 1. Weltkrieg gefallenen Schwager Georges =
Alberty widmete: den "Chant =E9l=E9giaque" aus der "Suite h=E9ro=EFque". =
Der fast grotesk wirkende beschwingte Dreiertakt verbindet eine =
unermessliche Traurigkeit mit der Sehnsucht nach einer besseren Zukunft. =
In einer Improvisation wird versucht, Beckmanns Triptychon "Abfahrt", =
dem sich auch Omer Fast mit einem reenactment durch zwei T=E4nzer =
n=E4hert, musikalisch nachzuempfinden. Die ruhige Szenerie auf der =
mittleren Tafel ist auch als eine Art Weihnachtsbild interpretiert =
worden, und so flie=DFt das alte Adventslied "Es kommt ein Schiff =
geladen" ein, das selbst schon mit seiner rhythmischen und harmonischen =
Zweiteilung die Verbindung von lastender Schwere und lichtvoller =
Hoffnung repr=E4sentiert, genau jene Ambivalenz, die das Triptychon als =
Ganzes mit den Darstellungen menschlicher Brutalit=E4ten auf den =
Au=DFenfl=FCgeln und der Flucht aus dieser katastrophalen Existenz in =
der Mitte kennzeichnet. Ganz sicher kann man sich allerdings nicht sein, =
ob es sich um das Schiff mit 50 Kanonen handelt, auf das die =
Seer=E4uber-Jenny in der Dreigroschenoper wartet, oder die Titanic, auf =
der noch auf dem Weg in den Abgrund "N=E4her mein Gott zu dir" gesungen =
wird. Schlie=DFlich kehrt der musikalische Dreischritt zur=FCck zur =
doppelseitigen Zeichnung Max Beckmanns, nun mit einem ganz kurzen =
Ausschnitt aus den "Festive Sounds" der 1923 in Berlin geborenen Ursula =
Mamlok, der nach einem Umweg =FCber Ecuador, das sie mit ihren =
j=FCdischen Eltern 1939 erreichte, die "Abfahrt" gelungen ist, um die =
sich Max Beckmann im gleichen Jahr vergeblich bem=FCht hatte: die =
Emigration in die USA.


Sonntag, 10.1.2021, 11.30 Uhr, St. Matth=E4us M=FCnchen (Nu=DFbaumstr. =
1, 80336 M=FCnchen)
Orgelmatin=E9e Musik und Texte
12
Ludwig van Beethoven (Pr=E4ludien durch alle Tonarten op. 39), =
Charles-Marie Widor (Praeludium circulare aus der 2. Symphonie), Egon =
Wellesz (Fantasia aus der Partita in honorem J. S. Bach)
Orgel: Armin Becker - Texte: Pfr. Dr. Norbert Roth
Eintritt frei - Spenden erbeten

Dass die 12 fundamentale Bedeutung f=FCr das abendl=E4ndische =
Musiksystem hat, das auf 12 T=F6nen und Tonarten beruht, bedarf wohl =
keiner weiteren Erkl=E4rung. Dass aber die 12 als Motto f=FCr ein =
musikalisches Programm verwendet wird, kommt sicher nicht allzu h=E4ufig =
vor. Genau das ist in der 1. Orgelmatin=E9e des neuen Jahres, am =
Sonntag, den 10. Januar 2021, um 11.30 Uhr, in der Matth=E4uskirche am =
Sendlinger-Tor-Platz der Fall. Armin Becker pr=E4sentiert an der =
Steinmeyer-Woehl-Orgel einige Kompositionen, die die Bedeutung der Zahl =
12 in der Musik in je unterschiedlicher Weise herausstellen. Im =
Nachklang des leider weitgehend ausgefallenen Beethoven-Jahres stehen 2 =
Pr=E4ludien des jungen Klassikers auf dem Programm, die in dicht =
gedr=E4ngter Form durch alle 12 Tonarten des Quintenzirkels f=FChren, =
das zweite, obwohl viel k=FCrzer, sogar zweimal. Sie sind im Rahmen =
seiner gr=FCndlichen Kontrapunktstudien entstanden, geh=F6ren zu den =
ganz wenigen Beethovenschen Originalwerken f=FCr Orgel und sind 1789 =
erschienen. Weniger schematisch sind die harmonischen und motivischen =
Kreisbewegungen des "Praeludium circulare" aus der 2. Orgelsymphonie von =
Charles-Marie Widor. W=E4hrend Anfang und Schluss durch zahlreiche =
Tonarten m=E4andern, verharrt der Mittelteil f=FCr l=E4ngere Zeit in dem =
bis dahin ausgesparten F-Dur. Bei diesen 3 Werken ist die Bach-Tradition =
mehr oder weniger deutlich sp=FCrbar, und so sollte es nicht verwundern, =
dass das 12t=F6nige Werk, das unweigerlich zu einem solchen Programm =
geh=F6ren muss, sich ausdr=FCcklich auf Johann Sebastian Bach bezieht: =
die "Fantasia" des Sch=F6nberg-Sch=FClers Egon Wellesz entstammt seiner =
in der Weihnachtszeit des Jahres 1965 komponierten "Partita in honorem =
J. S. Bach".


Vorschau (unter Corona-Vorbehalt):

So 14.2.21, 11h30, Matth=E4uskirche M=FCnchen (Nu=DFbaumstr. 1), =
Orgelmatin=E9e am Valentinstag, Musik der Liebe, Werke von Gustav Mahler =
(Was mir die Liebe erz=E4hlt), Paul Ayres (Concerto on "I want to hold =
your hand") u.a.

So 14.2.21, 17h, St. Nikolaus M=FCnchen-Hasenbergl (Stanigplatz 12), =
Faschingsorgelkonzert, kalt aber kult - diesmal zu Gast in der kath. =
Nachbarkirche der geschlossenen Evangeliumskirche

Sollten Sie an dieser Konzertinformation nicht mehr interessiert sein, =
senden Sie mir eine Mitteilung mit dem Betreff "Abmeldung Konzertinfo".
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verwendet wird, kommt sicher nicht allzu h=E4ufig vor. Genau das ist in =
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style=3D"FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 10pt; mso-bidi-font-family: =
'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE">So=20
14.2.21, 11h30, Matth=E4uskirche M=FCnchen (Nu=DFbaumstr. 1), =
Orgelmatin=E9e am=20
Valentinstag, <EM>Musik der Liebe</EM>, Werke von Gustav Mahler (Was mir =
die=20
Liebe erz=E4hlt), Paul Ayres (Concerto on "I want to hold your hand")=20
u.a.</SPAN></FONT></SPAN></DIV>
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'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE">So=20
14.2.21, 17h, St. Nikolaus M=FCnchen-Hasenbergl (Stanigplatz 12),=20
Faschingsorgelkonzert, <EM>kalt aber kult </EM>- diesmal zu Gast in der =
kath.=20
Nachbarkirche der geschlossenen=20
Evangeliumskirche</SPAN></FONT></SPAN></DIV></SPAN></FONT></SPAN></DIV></=
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dieser=20
Konzertinformation nicht mehr interessiert sein, senden Sie mir eine =
Mitteilung=20
mit dem Betreff "Abmeldung=20
Konzertinfo".</STRONG></FONT></SPAN></FONT></FONT></FONT></FONT></FONT></=
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